"Rien ne va plus" - 111 Aphorism und Merksätze von Waldemar Grab

Kernsätze aus Predigten, Vorträgen und Büchern v. Waldemar Grab, Musikevangelist.de Anm.: Bei den Vorbereitungen zu meinen Diensten greife ich neben der geistigen Inspiration auf Gelerntes, Gehörtes und Erlebtes zurück. Dabei hat sich im Laufe der Jahre so mancher Gedanke „verselbständigt“. Sollten Sie daher einen Aphorism entdecken, mit dem ich Ihre Urheberrechte verletzt haben sollte, lassen Sie es mich bitte wissen. © 2006/'07; Quellenangabe W.Grab, Evangelist

20070415

Dumm gelaufen und der Rest des Lebens

(81) Die Gefahr, an Christen und am Christentum manchmal zu verzweifeln, kann im Theologiestudium, in einer Bibelschule, in einer Predigerfamilie, in einer Alletagesonnenscheingemeinde – ungleich höher sein, als an anderen Stellen.

(82) Nur Gott kann Wunder vollbringen. Aber er tut es nicht nur aus Gnade, sondern auch als Gericht.

(83) Bevor wir die Herrschaft über unsere Zeit zurückgewinnen, sollten wir vielleicht erst einmal der HERRschaft mehr von unserer Zeit geben.

(84) Erfüllung, Freiheit und Authentizität sind nicht mit dem Terminkalender festzulegen. Wer das tut, kommt schnell in einen Zwiespalt mit Gott, der die Zeit ist.

(85) Die Qualität des Zieles, das wir im Blick haben, ist mit entscheidend über die Qualität unserer Zukunft.

(86) Ich bedauere manchmal zutiefst, dass ich nur noch diesen kleinen Rest von Leben habe, um es dem HERRN wohlgefällig zu widmen.

(87) Ok. Sie glauben also, dass Gott Sie liebt. Dass er Sie so liebt, wie Sie sind? Ohne Vorbehalte? Dann richten Sie bitte der Schaltzentrale Ihres Gehirns aus, dass sie diese Nachricht auch an Ihr Gesicht weitergeben soll.

(88) Es wäre ein weiteres Mal dumm gelaufen in Ihrem Leben, wenn Sie das Angebot des HERRN verpassen würden. Wenn der Plan Gottes, der in der Bibel sogar schriftlich festgehalten ist, erfüllt ist, ist es für einen Neuanfang zu spät. Rien ne va plus.

(89) Verrat unter Menschen hat fast immer ziemlich vertraute Gesichter. Nicht nur im Garten Gethsemane.

(90) Wer sich all Morgen neu mit den Losungsverslein fit macht und Sonntags vielleicht auch noch aus dem Andachtsbuch des Lieblingsevangelisten zu Tische vorliest – jedoch nach und nach dabei die Bibellese unter den Tisch fallen lässt, wird eher früher als später in seinem Glaubensleben auf der Stelle treten.