"Rien ne va plus" - 111 Aphorism und Merksätze von Waldemar Grab

Kernsätze aus Predigten, Vorträgen und Büchern v. Waldemar Grab, Musikevangelist.de Anm.: Bei den Vorbereitungen zu meinen Diensten greife ich neben der geistigen Inspiration auf Gelerntes, Gehörtes und Erlebtes zurück. Dabei hat sich im Laufe der Jahre so mancher Gedanke „verselbständigt“. Sollten Sie daher einen Aphorism entdecken, mit dem ich Ihre Urheberrechte verletzt haben sollte, lassen Sie es mich bitte wissen. © 2006/'07; Quellenangabe W.Grab, Evangelist

20070416

Klagelieder, Tiefpunkte und Herzensfrieden

(71) Zuhörer – oder wenn Sie so wollen – auch Zuschauer, können bei oberflächlicher Betrachtung oft nicht erkennen, ob ihr Idol aus der „Tiefe schöpft“ oder im „Trüben fischt“.

(72) Die Tiefe des Glücks liegt in einer Seligkeit, die gleichzeitig „Vergebung“, „Ewigkeitsgewissheit“ und „Herzensfrieden“ in sich birgt. Diese Drei bilden das Triumvirat aller Heralde der Guten Nachricht!

(73) Worte und Pflanzen, die keine Wurzeln schlagen, können weder Früchte noch Blüten tragen.

(74) Je tiefer Sie sich in Gottes Wort graben, desto mehr Mutterboden müssen Sie auswerfen!

(75) Das, was Gott unter Vergebung versteht, ist eigentlich nicht für die Logik des menschlichen Denkens gedacht. Während wir immer noch an unseren alten Zöpfen hängen, auch nachdem wir sie vor ihn brachten, hat ER sie schon längst abgeschnitten und entsorgt. Sie existieren für IHN nicht mehr. Wir sind wie ein weißes Blatt Papier und können ganz neu anfangen.

(76) Das, was „Entschiedene“ noch mit sich herumtragen ist oft nicht die „Schuld“, denn wer sich Schuld vor Gott aufrichtig vergeben lässt, dem ist sie vergeben. Was uns oft danach noch belastet, ist das Schuldgefühl – und das muss abtrainiert werden.

(77) Im Augenblick der Sorge, am absoluten Tiefpunkt unsern HERRN als unumstößliche Größe anzuerkennen, das schafft unsagbare Erleichterung.

(78) Wer immer nur Klagelieder singt, darf sich auch darauf besinnen, was die Psalmisten uns vormachen: Bei allem Leid und bei aller Not wird die Größe und die Hilfe Gottes im Fazit nie in Frage gestellt.

(79) Seit ich mich nach einem halben Jahrhundert endlich mit dem Wissen, das an Bibelschulen gelehrt wird, intensiv beschäftige, merke ich, dass mich das inwendig Gelernte Gott viel näher bringt, als das auswendig Gelernte.

(80) Die Wahrheiten des Lebens erfahren Sie nicht an einer Bibelschule, sondern erst danach, im Leben selber. Sie besteht aus unzähligen, individuellen Seelenproblemen. Deshalb möchte ich Ihnen raten: Lernen Sie so viel wie möglich von den Lebens- und Gesellschaftsregeln der Bibel; genauer: lernen Sie so viel wie möglich von Jesus Christus.