"Rien ne va plus" - 111 Aphorism und Merksätze von Waldemar Grab

Kernsätze aus Predigten, Vorträgen und Büchern v. Waldemar Grab, Musikevangelist.de Anm.: Bei den Vorbereitungen zu meinen Diensten greife ich neben der geistigen Inspiration auf Gelerntes, Gehörtes und Erlebtes zurück. Dabei hat sich im Laufe der Jahre so mancher Gedanke „verselbständigt“. Sollten Sie daher einen Aphorism entdecken, mit dem ich Ihre Urheberrechte verletzt haben sollte, lassen Sie es mich bitte wissen. © 2006/'07; Quellenangabe W.Grab, Evangelist

20070423

Von Konsuln, Streicheleinheiten und Lebenselexieren

(1) Wenn wir die Herde verlassen, kommen über kurz oder lang die Hunde und treiben uns – ins Hinterteil zwickend – zurück zum Hirten. Wenn wir die Hirtenhunde jedoch nicht bewusst wahrnehmen oder vor ihnen davon rennen, galoppieren wir unweigerlich in Richtung Schlucht.

(2) Christen haben keinen Lebensabend. Es geht sorglos und ganz entspannt weiter mit der Ewigkeit.

(3) Wenn Sie ganz bewusst Jesus Christus in Ihre Herzenswände hinein gelassen haben, dann lassen Sie ihn doch auch mal aus den eigenen vier Wänden hinaus, damit andere von ihm erfahren!

(4) Eine bekennende Kirche ist das Elixier des Glaubenslebens. Und wenn die „Oberen“ keine bekennenden Christen sind und eher ihre Zeit opfern, um Bibeln in so genannter „gerechter Sprache“ zu erfinden, dann ist es unser Auftrag, die Kirche von „unten“ her aufzurollen, indem wir für sie beten.

(5) Schau nicht ständig auf den Boden, wenn es Dir nicht gut geht. Die Hilfe kommt immer und immer wieder nur von oben!

(6) Wer immer nur nach oben schaut, übersieht die wichtigsten Wegweiser des Lebens!

(7) Wer immer nur nach oben schaut, läuft Gefahr, die Stolpersteine des Lebens zu übersehen.

(8) Ich glaube nicht so sehr an einen „zweiten Frühling“, wie man so schön sagt; im Grunde läuft man, der eine früher, der andere später, ab einem bestimmten Reifepunkt auf dem „gewelkten Laub“ des ersten.

(9) Wer in der Nähe seines Hirten bleibt, hat immer genügend zu essen und zu trinken, bekommt Streicheleinheiten und die Hunde zwicken ihn nicht in die Kniekehlen.

(10) In meinem Berufsleben hatte ich immer wieder mal mit Konsuln, Gesandten und Botschaftern zu zun. Meistens mit den „unseren“ in den deutschen Vertretungen im Ausland. Sie sind mit der Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessen unseres Staates und dem Wohlbefinden der in diesem Land lebenden Deutschen beauftragt. – Als Verkündiger stehen wir in der gleichen Pflicht: Für unser Land ist es lebenswichtig, dass wir als Botschafter der Ewigkeit durch die Städte ziehen und zwar auf der Grundlage des Grundgesetzes: des Wortes Gottes, der Bibel.

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20070422

Naturkatastrophen, Maul- u. Kanzelhelden, Ewigkeit

(21) Wir sollten nicht glauben, dass die physischen Gesetze der Naturkatastrophen, Unfallursachen und Krankheiten unseretwegen ausgehebelt würden. Christen sind nicht verschont vom Leid, warum auch, aber ihre Seelen sind auf ewig bewahrt!

(22) Wenn Sie aus Ihrem eher ruhigen Leben ein Leben mit Kämpfen, Zwiespälten und Anfechtungen machen wollen, um in der Ewigkeit dabei sein zu dürfen, dann entscheiden Sie sich für Jesus Christus!

(23) Jeder Mensch, der mal gelebt hat und der noch geboren wird, wird Jesus Christus kennen lernen. Das ist das Gute daran. Das weniger Gute: die einen werden ihn als Gott, die anderen als Richter erleben.

(24) Besonders bei sehr alten Kommentaren zur Bibel spürt man, im Vergleich zu den heutigen Auslegungen, wie Gott in all den Jahren gleich geblieben ist. Es ist alles schon einmal gedacht und gesagt worden. Nur der „Geist“ öffnet manchmal noch ein weiteres Siegel der Erkenntnis, um uns mit dem Heilsplan Gottes zu konfrontieren.

(25) Ich habe auf meinen Reisen überwiegend Menschen kennen gelernt, die ihr Leben lang Gutes getan haben. Keine Frage, es waren aufrichtige und herzensgute Leute, die durch ihre Gaben und Taten, durch ihr Charisma und ihre Liebe zur Sache, das System einer funktionierenden Gesellschaft aufrechterhielten. Wenn man denen etwas von Sünde oder Schuld oder dass sie „verloren“ seien, erzählen würde, könnten sie es nicht verstehen. Erst bei der Kardinalsfrage: „Wo gehe ich hin?“ kommt der ein oder andere ins Grübeln.Und dann muss ich auf die Kardinalsantwort vorbereitet sein.

(26) Auch bei uns gibt es eine Reihe von Maul- und Kanzelhelden. Was zählt ist, vor Gott und mit Jesus authentisch zu leben!

(27) Was ist mit den Menschen, die mit einer Frage im Herzen zu einem evangelistischen Zelteinsatz kommen und dort über die Lautsprecher hören: „Du bist ein Sünder, kehr um!“ und „Das Blut des Lammes macht Dich rein?“ Was meinen Sie, was die machen? Die kehren um, aber sofort!“

(28) Für einen Evangelisten ist es besser, einen Menschen über die Predigt in die Ewigkeit zu führen, als ihn mit einer Grabrede in den Himmel zu heben! Für den Menschen auch.

(29) Manchmal gehe ich 14 Tage nicht aus dem Haus und bin absolut glücklich; wenn mir jedoch jemand sagen würde, ich MÜSSTE zwei Wochen zu Hause bleiben, wäre ich krank.

(30) Ich hab’s gesehen: Die Freiheit der Gedanken beginnt dort, wo sich ganz hinten am Horizont Himmel und Ozean berühren und die Sonne rot glühend ins Meer taucht. Ich hab’s erfahren: Die Freiheit des Herzens beginnt dort, wo sich Einsicht und Gnade berühren und das eigene Fehlverhalten in der Tiefe des Meeres versenkt wird.

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